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Equalizer

Als Musiker stellt man immer wieder fest, dass es nachmal echt nicht gut klingt. Abgesehen von schräg gesungenen Tönen oder verstimmten Instrumenten, hängt das (egal ob in einem Aufnahmeraum oder auf Livebühnen) meistens mit den Räumlichkeiten zusammen.

Abhilfe schafft da ganz schnell ein Eqalizer.

Mit diesem Gerät kann man stöhrende Frequenzen (durch Anheben des Signals) herausfinden um sie dann (durch Absenken des Signals) aus dem Klangbild heraus zu filtern. Je feiner das Frequenzspektrum abgestimmt ist, um so feiner kann man natürlich Stöhrgeräusche heraus filtern, ohne das Gesamtklangbild zu zerstöhren.

Es gibt Equalizer mt verschiedenen Handhabungen:

Grafischer Equalizer

Bei diesem EQ hat man viele Schieberegler neben einander. Jeder Schieberegler stellt einen Frequenzbereich dar, so dass das gesamt Frequenzspektrum (von tiefen bis hohen Tönen) abgedeckt ist. So kann der jeweilige Bereich abgesenkt oder verstärkt werden. Je mehr Schieberegler ein EQ hat, um so enger ist der einzelne, zu bearbeitende Frequenzbereich. Daher ist ein 31 Band EQ wesentlich wirkungsvoller als ein 8 Band EQ.

Parametrischer Equalizer

Statt den Schiebereglern hat man bei diesem EQ Drehregler, mit denen man den zu bearbeitenden Frequenzbereich (von Tief bis Hoch) anwälen kann. Mit einem zweiten Regler (wird oft als Doppelpoti verbaut) kann man dann, die gewählte Frequenz absenken oder anheben.

Meisten gibt es auch noch einen dritten Regler (Q-Faktor), mit dem man die "Breite" des zu bearbeitenden Frequenzbereiches definieren kann. Auch hier gilt wieder: je feiner ich den Frequenzbereich einstellen kann, um so effektiver kann ich genau die stöhrende Ferquenz aublenden ohne nützliche Frequenzen zu beeinflussen.

Einsatzbereiche

Bei jeder Liveperformance gibt es einen "Summen"-EQ. Das heißt, das gesamte Signal, bevor es auf die PA geschickt wird, läuft durch einen Stereo-Equalizer, um den Sound an den Raum anzupassen.

Auch wenn in einem Mischpult pro Kanal (also für jede Sängerin/Sänger/Instrument)ein Kanal-EQ vorhanden ist, macht es bei einigen Klangquellen durchaus Sinn, einen Mono-EQ vorzuschalten.