Nick Howard auf Tour mit dem MADIface USB

Nick Howard, Voice Of Germany-Gewinner 2012, war jüngst mit eigener Band und eigenen Songs auf Europatour. Ziemlich erfolgreich streift Nick gerade seinen Castingshow-Stempel ab, und präsentiert sich als eigenständiger Songwriter und Performer. Mit auf Tour war neben seiner Liveband auch Techniker Beray Habip (Duisburg, LeFink Studios), der exklusiv zwei RME Audio-Interfaces zur Verfügung gestellt bekam.

Mit an Bord waren das RME Madiface USB sowie das RME Fireface 800. Beiden Geräten waren unterschiedliche Bereiche zugeteilt. Das Fireface befand sich beim Drummer und hatte die nahezu „klassische“ Aufgabe, diesen mit Clicktracks zu versorgen, und einige Backingtracks für die Show einzuspielen. Das kleine Madiface war allerdings das wirkliche Helferlein der Tour, welches Beray so einiges erleichterte. Die mitreisende Digico SD-9 vertrug sich ganz vorzüglich mit dem USB Mitstreiter. Mithilfe der Möglichkeiten dieses Setups ließ sich die gesamte Tour besonders stressfrei bestreiten.

Schon bei der ersten Tourprobe wurde das Equipment eingespannt. Beray tüftelte zusammen mit den Musikern am Gesamtsound und nahm in der Probe das gesamte Set in Cubase auf.

Die kommenden Soundchecks in den Locations konnten dann als „Offline Soundchecks“, ohne Musiker, nur mit den vorhandenen Spuren der Probe, gestaltet werden. Mit den aufgenommenen Probenspuren wurden die Anlagen vor Ort und die Resonanzfrequenzen des zu bespielenden Raumes ausgecheckt. Was zunächst noch als Experiment begann, wurde während der laufenden Tour dann zur gängigen Praxis. Der Soundmann konnte unabgelenkt seine Signale durch die Anlagen schicken, die Musiker konnten entspannt für den Gig bleiben, und sich ganz auf‘s Musikmachen konzentrieren.

Erwähnenswert ist: Das System funktionierte wirklich jedes Mal, ob in der Max Schmeling Halle in Berlin (5000 Leute) oder im kleineren Club (Luxor Köln, 500 Leute). Meist waren sogar nur noch letzte Raumanpassungen am Master EQ vorzunehmen. Da die Musiker zudem (außer der Drums) mit Direktsignalen von Line6, Sansamp und AxeFX arbeiteten, ging die Rechnung immer auf: das mit den Probesignalen in der Location Vorgemischte funktionierte im Folgenden immer auch mit dem live gespielten Bandsound.

Bleibt noch die Verlässlichkeit der Geräte zu betonen, Originalzitat Beray Habip: „Krass ist bei den RME Geräten: nicht ein Ausfall! Die Dinger laufen unfassbar stabil, und die Treiber sind für alle möglichen Plattformen verfügbar.“

Text: Andreas Hollywood Bacon | hollywoodbacon@gmail.com

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